Lebendigkeit in Räume bringen

Ganzheitliche Raumgestaltung

Es gibt Räume, die wenig oder keine Energie haben. In Prozenten ausgedrückt könnte man sagen, dass es Orte mit 90 % Energie gibt, z.B. das Haus am Meer oder eine Kathedrale. Manche Orte oder Räume haben dagegen wenig Energie, vielleicht nur 10 oder 20%. Das kann verschiedene Gründe haben z.B. die Belichtung, die Einrichtung, die Lage im Haus oder in der Wohnung. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht nur der Raum eine Art Grundenergie hat, sondern auch der Mensch, Tiere, Pflanzen, Maschinen oder Autos. Die einfachste Art Energie die Energie in einem Raum zu erhöhen ist es, sich dort aufzuhalten. Aber wer hält sich schon gerne an Orten auf wie einem gefangenen Bad ohne Fenster, einem Souterrainraum, der nur wenig Licht bekommt oder einem Raum, der weit abgelegen im Haus liegt?

Hier einige Tipps für solche Räume:

Der erste einfache, aber sehr effektive Methode, ist Putzen und Ausmisten. In fensterlosen Räumen, vor allem in Bädern, ist absolute Sauberkeit und Hygiene gefragt. Und für alles Überflüssige, das weder gebraucht noch geliebt wird, gilt: Raus damit!

Tatsächlich ist Licht ein wichtiger Faktor, was nicht unbedingt mit Sonneneinstrahlung gleichzusetzen ist. Auch Räume im Norden ohne direkte Sonne werden besonders von Künstlern gerne genutzt. Helligkeit ist aber immer positiv. Deshalb in lichtarmen Räumen für gute Belichtung durch einzelne, gut verteilte Lichtquellen sorgen. Viele kleine Lichtquellen sind besser als eine Neonröhre an der Decke. Auch in Räumen, wo man sich nicht oft aufhält, tagsüber die Rollläden hoch- und Vorhänge aufziehen.

Einsatz von Farben
In unterversorgten Räumen kann Farbe wahre Wunder bewirken. Diese sollte recht kräftig sein, nicht zu dezent oder pastellfarben, damit das Yang, die aktive, männliche Energie angeregt wird. Alle Textilien sind hierfür geeignet, wie Handtücher, Aufbewahrungsboxen, Vorhänge, Tischdeko, Bettbezüge, Teppiche und Kissen. Prinzipiell auch die Wand- oder Fliesenfarbe, wobei diese oft vorgegeben ist. Bei der Auswahl der Farben kann man verschiedene Faktoren mit einfließen lassen. Zum einen persönliche Vorlieben, zum anderen die Raumenergie. Je nachdem, wo sich der Raum befindet, gibt es verschiedene Zuordnungen. Ein Bad in der Mitte des Grundrisses hat beispielsweise eine erdige Energie, wozu sanfte Gelb- oder Beigetöne passen, während ein Raum im Norden dem Wasserelement zugeordnet ist und Blau mag. Hier gibt es viel zu entdecken! (siehe auch: Das Leben ist bunt) Um rauszufinden, wo der jeweilige Raum liegt, muss wird zuvor die Himmelsrichtung ermittelt.

Aus der Farbenlehrer möchte ich Ihnen noch einen Tipp geben: Zu der ermittelten Farbe immer eine bisschen etwas von der Komplementärfarbe dazugeben. Nicht in der gleichen Menge, sondern als Farbtupfer! Dieser Kunstgriff bringt beide Farben zum Leuchten. Komplementärfarben liegen im Farbkreis immer gegenüber: rot – grün, blau-orange, gelb-violett. Also zu den olivgrünen Handtüchern einige in Pink dazu, zur terracottafarbenen Couch ein türkises Kissen, zur zitronengelben Tischdecke eine Vase mit violetten Tulpen…Das bringt den Wow-Effekt!

Eine Feng-Shui Beratung gibt ihnen Sicherheit bei der Zuordnung der Himmelsrichtungen und der Farben.